Erkundungstouren in Peniche
Obwohl wir schon das ein oder andere Mal in Peniche waren, habe ich das Gefühl, dass ich den Ort noch nicht wirklich kenne. Also begeben wir uns auf Entdeckungstour und erkunden zunächst mal die Landzunge Ilhéu da Papôa. Wir starten beim Forte da Luz und laufen dann einmal an der schönen Steilküste entlang.























Nachdem wir gefühlt jeden Felsen und jede Klippe mehrfach fotografiert hatten, fahren wir mit dem Auto ans andere Ende der Bucht, genauer gesagt an den Hotspot des Surftourismus. Wenn ein landlocked Surfer von Peniche redet, spricht er eigentlich meist von Baleal. Es ist perfekt gelegen, weil es aus verschiedenen Richtungen Swell abbekommt und entweder die eine oder die andere Bucht gut läuft. Auch wir sind hier auf früheren Surftrips schon oft hingepilgert, wenn wir nach einem geschützten Spot gesucht haben. Doch auf die kleine Halbinsel haben wir es bisher noch nicht geschafft. Heute wollen wir das ändern. Wir parken am Surfspot und laufen dann mit den Kameras in der Hand rüber. Das Wetter ist perfekt und Portugal zeigt sich mal wieder von seiner schönsten Seite. Das Licht ist perfekt und die Aussicht bzw. die Motive sind noch besser.
























Nachdem wir den Finger nochmal gut am Auslöser hatten, fahren wir über einen kleinen Abstecher in Ferrel zurück zur Unterkunft. In Ferrel will ich unbedingt zur Padaria do Marquito, dort soll es extrem leckeres Brot geben und die süßen Teilchen schauen auch nicht schlecht aus. Der kleine Umweg hat sich gelohnt und die Adresse muss ich mir merken.
Ein paar Tage später geht die Peniche Erkundungstour in die zweite Runde. Wir lassen die Landzunge aus und fahren dann einmal an der Küste entlang mit Zwischenstopps zum Forte de Peniche und laufen dort noch runter an den Hafen. Auch auf dieser Tour kommen wir wieder an neuen spannenden Ecken und vor allem Fotomotiven vorbei. Natürlich darf der Leuchtturm nicht fehlen, ein ganz wichtiges Motiv, mindestens genauso wie der Angler an der Klippe. Ich bin nicht mehr ganz so versessen darauf wie früher, aber finde beide immer noch ziemlich gut, wenn sie mir vor die Linse geraten.


















































São Martinho do Porto
Eine kleine Recherche meinerseits hat ergeben, dass sich ein Ausflug zur Capela de Santa Ana in São Martinho do Porto lohnen könnte. Es gibt einen kurzen Wanderweg zu besagter Kapelle, eine Düne und eine schöne Bucht, aber leider auch extrem viel Wind. Das mit dem Wind ist nur so halb überraschend, weil das schließlich der Hauptgrund ist, warum wir uns überhaupt an Land und nicht im Wasser aufhalten. Oben auf der Klippe, wo sich die Kapelle befindet, pfeift es dann schon ordentlich, daher beschränkt sich unser Aufenthalt tatsächlich auch nur auf ein paar Bilder und dann treten wir auch schon den Rückweg an. Die Aussicht war allerdings grandios.









Unten angekommen geben wir der Sache noch eine Chance und laufen noch zur Duna de Salir do Porto und über Holzwege am Strand entlang.





Irgendwann nervt das Gepfeife um die Ohren dann aber doch so sehr, dass wir uns ins Auto retten und zurückfahren. Dann vielleicht doch lieber gemütlich in der Pasteleria unseres Vertrauens einen Kaffee mit Pastéis de Nata genießen.

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