Die anfängliche Glückssträhne mit den Wellen am Playa de Oyambre ist leider nicht von langer Dauer. Schon am dritten Tag unseres Surftrips fahren wir das erste Mal zum Playa de Somo. Immerhin war der Weg nicht umsonst und wir können zwei Stunden lang ein paar sanfte Riesen surfen. Das Ganze setzt sich an den nächsten Tagen fort. Fast jeden Tag fahren wir an den Strand gegenüber von Santander.

Hier die restlichen Ausschnitte aus meinem Surftagebuch:

  • Surf Somo 2h: schöne Schwabbler. Sanfte Riesen. 
  • Surf Somo 2h: ein bisschen zu klein, aber einige Wellen abgefischt. 
  • Surf Somo 1,5h: Früh-Surf. Erste Welle gleich die beste und schön lang. 4 insgesamt 😄
  • Surf Somo 1,5h: windig und schwabbelig. Ein paar Wellen. Eine richtig lange Welle.
  • Surf Somo 2h: 2x flying Fish, ansonsten nur Schwabbler.
  • Surf Somo 2h: einige Wellen. Eine richtig schön lange Welle.

Natürlich haben wir unser Glück auch an anderen Stränden versucht, allerdings ohne Erfolg. Playa de Somo ist ein Swell Magnet und irgendwie auch entspannt zum Surfen. 

Ein Versuch, zumindest einmal am Langre ein paar Wellen abzufischen, endete in einer Schlammschlacht, und wir wären fast im Feld stecken geblieben. Normalerweise würde Rainer eher sagen, dass es zu riskant ist, stecken zu bleiben, aber aus irgendeinem Grund war er dieses Mal guter Dinge, und fast wäre es schief gegangen. Die Reifen haben im Feld-Schlammweg schon durchgedreht, und viel später hätten wir nicht mehr umdrehen können. Wir sind dann gerade noch so auf die Straße zurückgeschlittert und haben dort erst mal die Reifen begutachtet, die so aussahen, als wären wir durch ein Offroad-Gebiet gefahren. Naja, da hat sich der Mini-SUV wenigstens mal gelohnt. Mit einem Stock versuchen wir, die größten Schlammschichten abzukratzen, und den Rest fahren wir auf dem Weg zurück zum Somo runter. Immer wieder knattert und knistert es ordentlich unter uns. 

Die restliche Zeit verbringen wir mit Ausflügen an die schöne Küste…

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