Nach vielen, vielen Malen in Portugal wollen wir mal wieder woanders hin. Andalusien konnte nicht mit guten Wellen glänzen, daher testen wir jetzt Nordspanien. Das Wetter ist nicht so schön wie an der südlichen Atlantikküste, aber dafür hoffen wir auf besseren Swell. 

Wenn man Kantabrien kurz beschreiben möchte, dann ist es ein bisschen wie das Allgäu, nur halt direkt am Meer. Je nachdem, wie der Wind steht, riecht man am Strand auch den bekannten Geruch von Kuhweide. Die Wiesen sind saftig grün und bekanntlich kommt das von nicht allzu wenig Regen in dieser Region. 

Unsere Unterkunft liegt im schönen Parque Natural de Oyambre. Wenn wir hier aus dem Fenster oder vom Balkon blicken, sehen wir die erwähnten saftig grünen Kuhweiden. 

Unser Hausstrand Playa de Oyambre empfängt uns mit schönen Wellen. Laut meinem Surftagebuch waren wir so 1,5 Stunden surfen und ich hatte viele Wellen. 😀 Deckt sich mit meiner blassen Erinnerung, dass die erste Surfsession richtig gut war. 

Direkt um die Ecke befinden sich Playa de Gerra und Playa de Merón. An diesen beiden Stränden waren wir schon einmal vor ein paar Jahren surfen. Am Gerra hat es uns damals besonders gut gefallen, aber dieses Mal hält er keine Wellen für uns bereit. 

Merón beschert uns immerhin eine gute Session mit einer richtig schönen, langen grünen Welle. 

Ansonsten waren wir eher für ein paar Strandspaziergänge hier. Der starke Wind hat die Wellen meist komplett kaputt geblasen und viel war auch nicht da. 

An einem der letzten Tage schaffen wir es dann immerhin noch einmal zum Sonnenuntergang oben auf die Klippen. Die Aussicht ist nicht schlecht. 

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