Eine typische Beschäftigung, wenn es nichts zum Surfen gibt – einfach mal die Miradores an der schönen Küste abfahren. Dank Google Maps ist das heutzutage super einfach. Rainer fährt, ich navigiere und suche verschiedene Aussichtspunkte raus.
Auf dieser kleinen Tour starten wir am Mirador de la Playa de Berellín und somit gleich mit einem echten Highlight. Der Strand ist eine kleine gewundene Bucht umgeben von Steilklippen. Vom Aussichtspunkt aus lohnt es sich noch etwas querfeldein oder den Küstenwanderweg zu laufen. Irgendwann kommt man oben auf einer Klippe an und hat nochmal einen spektakulären Ausblick.




















Der nächste Aussichtspunkt heißt Mirador de Tina Menor, ist auch sehr schön, aber eher ein schneller Stopp mit einer Parkbucht direkt an der Straße.





Unser nächster Halt – Playa de Amió – erinnert fast ein bisschen an einen Strand von Costa Rica, der ebenfalls die Form einer Walflosse hat. Auch hier tummeln sich die Badegäste, aber das Aufregendste war wahrscheinlich die Fahrt dorthin. Super enge Straßen, die aktuell zwar nicht als Einbahnstraße gekennzeichnet sind, aber wohl zur Hauptsaison. Macht auch tatsächlich sehr viel Sinn.





Da es heute wohl nicht mehr besser werden kann, das Highlight gab es ja schon direkt am Anfang unseres kleinen Ausflugs, machen wir uns auf den Rückweg.
Ein paar Tage später machen wir uns erneut auf den Weg. Wieder einmal gibt es keine surfbaren Wellen für uns und so erkunden wir die nähere Umgebung. Wir starten diesen kleinen Ausflug direkt bei uns um die Ecke beim Mirador de la Barquera. Hier hat man eine andere Perspektive auf den Playa de Méron.







Unser nächster Mirador des Tages ist Mirador de El Pico. Die Plattform, die wohl extra als Aussichtspunkt hingebaut wurde, glänzt nicht gerade von architektonischer Schönheit. Man würde so einen Betonklotz eher in Berlin erwarten. Aber na gut. Wir gehen trotzdem mal hoch und verglichen mit Mirador de la Playa de Berellín kann dieser Mirador leider so gar nicht mithalten. Trotzdem gibt es ein paar Bildchen.





Wir fahren weiter zum Playa de la Franca. Es wird ein sehr kurzer Abstecher, auch dieser Strand überzeugt uns irgendwie nicht. Es ist schön, aber man fühlt hier nicht diese magische wilde Natur, stattdessen kann man sich diesen Strand extrem gut als beliebten Badestrand im Sommer vorstellen. Der große Campingplatz würde auf jeden Fall zu dem Eindruck passen.



Unser letzter Stopp des Tages ist zumindest in Bezug auf die Anreise schon wieder etwas spannender. Google will uns in extrem enge Straßen oder fast schon Gassen schicken, um zum ausgewählten Ziel zu kommen. Es kommt uns etwas komisch vor, daher suchen wir uns einen Parkplatz irgendwo in dem kleinen Ort an der Straße. Es scheint sich um einen Ort zu handeln, wo viele Pilger des berühmten Camino de Compostela durchkommen. Es gibt einige Herbergen und alles scheint irgendwie auf Pilger ausgelegt zu sein. Auf dem Weg zum Aussichtspunkt kommt uns dann auch schon eine Gruppe entgegen. Ansonsten herrscht hier typisches Land-Feeling. Alles wirkt idyllisch und die Kühe grasen am Wegesrand. Der Mirador macht schon was her, aber kann ebenfalls nicht mit denen vom ersten Ausflug mithalten. Dennoch ganz schön hier.









Für heute haben wir genug von Miradores und Erkundungstouren, wir machen uns auf den Heimweg.

Comments are closed.